Schriftsteller
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JOHN SINCLAIR Band 2169 "Angriff auf die Flammenden Steine"

 

Lange hatte er auf diesen Augenblick gewartet. Den Augenblick der Rache!

Er hatte es geschafft, aller Widrigkeiten und Rückschläge zum Trotz. Zweimal hatte er es bereits versucht, zweimal war er gescheitert. Und mit jeder Niederlage war sein Hass gewachsen! War gewuchert wie ein Geschwür, bis ins Unermessliche. Aber er hatte ihn nicht unvorsichtig werden lassen. Im Gegenteil.

Lykaon bereitete den entscheidenden Angriff mit bewundernswerter Geduld vor. Sein alter Feind hatte sich gut versteckt. Ein direkter Vorstoß kam nicht infrage. Er musste einen Umweg nehmen. Und der führte über ein magisches Refugium, in dem mächtige Gestalten hausten, die sich im Laufe der Jahre perfekt abgeschottet hatten.

Aber Lykaon hatte sich gut vorbereitet. Jetzt war es so weit. Endlich würden seine Bemühungen Früchte tragen. Der Angriff stand unmittelbar bevor.

Sein Ziel: die Flammenden Steine!

 

04.02.2020

 

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JOHN SINCLAIR Band 2167 "Himmelfahrtskommando zur Höllenbrut"

 

Der Fall begann mit einem Telefonanruf.

Das war an und für sich nichts Besonderes. Auch der Anrufer weckte zunächst einmal kein Misstrauen in mir. Obwohl jemand wie Abe Douglas nicht zum Spaß anrief. Erst recht nicht, morgens um neun, schließlich lag New York fünf Stunden zurück. Dort herrschte gewissermaßen noch tiefste Nacht.

Allein dieser Umstand sorgte bei mir für ein leichtes Stechen in der Magengegend.

Die wahre Bombe platzte jedoch erst nach Abes knapper Begrüßung.

„Lass alles und stehen und liegen und nimm den nächsten Flieger nach Portland. Suko muss auch mitkommen. Und bringt alles mit, was ihr an Waffen habt.“

„Verrätst du mir vielleicht erst einmal, was los ist?“, fragte ich. Eine solche Hektik war für meinen Freund vom FBI eher untypisch.

„Wir haben ihn, John!“

„Wen?“

„Lykaon! Wir haben sein verdammtes Versteck gefunden.“

 

21.01.2020

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JOHN SINCLAIR Band 2164 "Morganas Rächer"

 

Aleksandra riss die Augen auf. Dunkelheit umgab sie. Nur schwach war das Licht des Mondes zu sehen. Sie wusste sofort, dass sie nicht grundlos aufgewacht war, vermochte jedoch nicht zu sagen, was es gewesen war, das sie geweckt hatte.
Sekundenlang blieb sie unbeweglich liegen und lauschte. War jemand in die Blockhütte eingedrungen, um sie im Schlaf zu überraschen?
Totenstille umgab die Werwolfjägerin, deren Puls sich beschleunigte. Sie vermisste die tiefen, regelmäßigen Atemzüge ihrer Gefährtin Dara. Ihre Hand glitt über das Laken, tastete nach der silbernen Kralle, die auf dem Nachttisch lag.
Gleichzeitig wandte sie den Kopf, blickte dorthin, wo Dara neben ihr im Bett ruhte.
Gelb leuchtende Raubtieraugen starrten sie aus den Schatten heraus an!

 

28.12.2019

 

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© Florian Hilleberg